独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Die DJG in Bayern e.V. stellt sich vor

50 Jahre Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V. wurde am 23. Mai 1961 in einer Privatwohnung in Gauting von fünf Deutschen und vier Japanern gegründet.

Es war nicht die erste deutsch-japanische Vereinigung, denn Bayern besitzt traditionell enge Verbindungen mit Japan. Diese begannen bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als japanische Studenten neben Berlin und Würzburg besonders gerne an die Münchner Universität kamen, um hier zu studieren oder sogar zu promovieren. Und um 1900 hatte die Kunststadt München viele Sammler japanischer Kunst hervorgebracht, die sich intensiv mit dem Land beschäftigten. Die Zeit im Dritten Reich, als die damaligen Deutsch-Japanischen Gesellschaften nur zu politischen Zwecken bestanden und von Berlin aus gesteuert wurden, war ein Bruch in den von Kultur und Wissenschaft geprägten früheren Jahren.

Auch zur Zeit der Neugründung der bayrischen DJG lebten bereits wieder junge Japaner in München, um hier zu studieren. Von den rund siebzig Studenten waren zwanzig Frauen. Und inzwischen waren auch bayrische Hochschullehrer von japanischen Universitäten zurückgekehrt und wollten die Kontakte zu ihrem Gastland nicht abbrechen lassen. Außerdem jährte sich 1961 die Unterzeichnung des ersten Vertrages zwischen Deutschland (damals vertreten durch das Königreich Preußen) und Japan zum hundertsten Mal. Die Gründung einer deutsch-japanischen Vereinigung in diesem Jahr lag deshalb nahe. Die Satzung, die damals beschlossen wurde, sah mindestens zwei Kulturabende im Jahr vor. Aber das große Interesse, das damals an Japan und seiner Kultur herrschte, weitete dieses Programm schnell aus.

Das Publikum war dankbar dafür, dass dem reichhaltigen Kulturangebot in München nun eine exotische Note beigefügt wurde. Schon 1962 hatte die Gesellschaft 110 Mitglieder. Im ersten Jahr nach der Gründung wurden japanische Sprachkurse, Unterricht in „Go“, dem japanischen Strategiespiel, sowie in Ikebana angeboten. Sehr bald folgten Vorträge, Ausstellungen und Konzerte mit japanischen Künstlern und japanischen Instrumenten sowie die traditionellen Theaterformen Japans, die nicht oft zu sehen sind. Gut besucht waren auch immer Filmreihen mit Werken japanischer Regisseure.

Heute bietet die Gesellschaft etwa 80 Veranstaltungen pro Jahr an. In den letzten Jahren konnte zudem bereits zweimal ein Jugendaustausch durchgeführt werden, begründet auf der Zusammenarbeit mit der Partnergesellschaft, der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Nara. Seit 2012 ist ein Jugendkreis etabliert, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Die Städtepartnerschaft, die München mit Sapporo auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaido einging, erweiterte die Arbeit der DJG. Anlass für die Partnerschaft waren die olympischen Spiele 1972. In diesem Jahr erhielt der bayrische Staat als Geschenk der traditionsreichen Urasenke-Teeschule in Kyoto ein stilechtes Teehaus, das heute auf einem kleinen Hügel im Teich hinter dem Haus der Kunst steht. Die Münchner nutzen seither gerne die Gelegenheit, sich in die Zeremonie des japanischen Teeweges einweisen zu lassen.

Dieses Teehaus „Kanshoan“ ist auch Mittelpunkt des „Japanfestes“, das seit 1996 jährlich Mitte Juli am Sonntag stattfindet. Auf den Wiesen hinter dem Haus der Kunst präsentieren sich dann alle Clubs und Vereinigungen mit Bezug zu Japan, die in München oder um München beheimatet sind. Das sind die diversen Kampfsportarten ebenso wie japanische Musik, japanische Sprache, Kalligraphie oder Ikebana und Bonsai. Tausende Münchner oder Familien mit ihren Kindern nutzen diese bunten Nachmittage, um sich zu informieren, zu amüsieren oder anleiten zu lassen, wie man mit dem Pinsel schreibt oder Blumen im japanischen Geist arrangiert.

Heute hat die DJG etwa 800 Mitglieder. Es sind viele darunter, die berufshalber in Japan gelebt oder studiert haben, Studenten der Japanologie von den hiesigen Universitäten, Schüler von bayrischen Gymnasien, die in der Oberstufe Japanisch lernen können, junge Menschen, die sich für Manga oder Anime begeistern. Ihnen allen bietet die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V. seit nunmehr fünfzig Jahren erfolgreich ein reiches kulturelles Programm, um ihr Interesse für Japan zu unterstützen. Und selbstverständlich ist jeder andere Interessierte herzlich dazu eingeladen, dieses Angebot für sich zu nutzen.

Dr. Andrea Hirner

Was wir tun

Wir wollen unseren Mitgliedern und allen Interessierten in München und Umgebung die Kultur und Gesellschaft Japans auf vielfältige Weise näherbringen. Dabei geht es uns nicht allein darum, die Kenntnisse über das heutige und das historische Japan zu erweitern, sondern auch aktiv an der Intensivierung der menschlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern mitzuwirken.

Diesem Ziel dient neben den gebotenen Möglichkeiten zu Begegnungen mit unseren japanischen Mitgliedern und Freunden und der Unterstützung der bestehenden Jugendaustauschprogramme auch die im Sommer 2006 vereinbarte Partnerschaft mit der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in der alten Kaiserstadt Nara.

Unser vielfältiges Programmangebot mit jährlich etwa 80 Veranstaltungen umfasst folgende Aktivitäten:

Dabei arbeiten wir eng zusammen mit dem Japanischen Generalkonsulat in München, dem Japanischen Kulturinstitut in Köln, dem Japan-Zentrum an der Ludwigs-Maximilian-Universität München, dem Japan-Club München e.V., dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Staatlichen Museum für Völkerkunde in München, dem Goethe-Institut München und anderen Institutionen, die sich mit Japan beschäftigen. Ein schon traditioneller Höhepunkt unseres Veranstaltungsreigens ist das gemeinsam mit dem Japanischen Generalkonsulat und dem Japan-Club organisierte Japanfest rund um das japanische Teehaus im Englischen Garten.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V. verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele. Sie ist in das Vereinsregister eingetragen (VR 7729, Amtsgericht München) und als gemeinnützig im Sinne der Völkerverständigung anerkannt. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder sowie der freiwilligen Mitarbeiter und Helfer erfolgt ausschließlich ehrenamtlich.

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

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