独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Vortrag: „Die Geisha — ein Berufsbild“
(Vortrag mit Lichtbildern von Frau Dr. Inga Streb)

Dienstag, 25.11.2008 (Beginn: 19:00 Uhr)

Das Berufsbild der Geisha ist Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert modellhaft geprägt worden und heute noch in allen wesentlichen Bereichen erhalten: Es zeigt die Geisha als professionelle Unterhalterin, die in einem privaten Rahmen als Sängerin, Tänzerin oder Musikantin auftritt und sich darüberhinaus für die Dauer ihres Engagements zuvorkommend und amüsant um das Wohl und die Wünsche ihrer Gäste kümmert. Die Geisha-Zöglinge wurden noch im Kindesalter von einem sogenannten „Geishahaus“ aufgenommen, das ihre Ausbildung zu einer „Person, die in den Künsten geübt ist“ organisierte und auch vorfinanzierte. Diese Ausbildung geht mit prägnanten Übergangsriten in den Lehr- und Gesellenjahren bis zu den Meisterjahren, die sie zu einer landesweiten Berühmtheit machen konnten — und ihr auch die Verdienstmöglichkeiten zur Rückzahlung der Kredite bot. Einnahmen durch sexuelle Liebesdienste gegen Entgelt waren der Geisha verboten.

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Anzahl der lizensierten Geisha dramatisch gesunken. Die Gründe sind vielfältig und spiegeln die Veränderungen in der japanischen Gesellschaft wider. Doch der Mythos „Geisha“ hat sich erhalten — und damit das seit jeher ambivalente Urteil der Öffentlichkeit: „Eine amüsante Unterhalterin von zweifelhaftem Ruf“, oder: „Eine Gralshüterin der traditionellen japanischen Kultur“.

Biographie von Dr. Inga Streb:
Studium der Japanologie, Sinologie und der Japanischen Volkskunde. Promotion 1976 bei Prof. Dr. B. Lewin. Von 1979 bis 1996 Aufenthalt in Japan. Während dieser Zeit u.a. Deutschunterricht an verschiedenen Universitäten, allgemeine und wissenschaftliche Publikationen zu japanspezifischen Themen (letzte Buchveröffentlichung zusammen mit der Koautorin Mitsue de La Trobe „Zwischen Kimono und Computer“ – Japans Frauen machen Karriere, München 1992) und Ankauf von Alt-Japonica für die Bayerische Staatsbibliothek. In den beiden letzten Jahren in Japan Teilnahme am kôdô-Unterricht der Shino-Schule in Tokyo. Zurzeit Arbeit an einer Veröffentlichung über die japanische Duftzeremonie (kôdô) und u.a. Mitarbeit an Projekten der Bayerischen Staatsbibliothek München.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder der DJG frei // Gäste € 5,-

Veranstaltungsort

Bibliothekssaal der Staatlichen Münzsammlung, Residenz, Residenzstr. 1, München

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Marienplatz 1 / II, 80331 München, Telefon: <+49 89 221863>, Telefax: <+49 89 2289598>
E-Mail: <djg-muenchen@t-online.de>, Internet: <http://www.djg-muenchen.de/>
Bürozeiten: Montags und Donnerstags jeweils von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr

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