独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Vortrag: Wilhelm Heine, ein weltreisender Maler zwischen Dresden, Japan und Amerika
(Vortrag mit Lichtbildern von Andrea Hirner)

Freitag, 15.05.2009 (Beginn: 19:00 Uhr)

Wilhelm Heine, geboren am 30. Januar 1827 in Dresden, war nach einem Architekturstudium bei Gottfried Semper eigentlich als Dekorationsmaler für das Dresdner Schauspielhaus vorgesehen, als der Maiaufstand in Dresden 1849 sein Leben grundlegend veränderte. Er musste wegen seiner Beteiligung flüchten und ging als politischer Emigrant in die Vereinigten Staaten nach New York.

Dort gelang es ihm wenig später, als offizieller Zeichner in das amerikanische Expeditionskorps unter Commodore Matthew C. Perry aufgenommen zu werden, das Japan zur Öffnung von Häfen zwingen sollte. Heine erlebte die Geschehnisse um diese Verhandlungen hautnah mit (und zeichnete sie). Nach der Rückkehr brachte er sein erstes Japanbuch heraus und hatte große Erfolge als Reiseschriftsteller. Als amerikanischer Staatsbürger besuchte er 1859 das heutige Libyen und nutzte seinen Aufenthalt in Deutschland, um die preußische Regierung dazu zu bewegen, ebenfalls eine Mission nach Japan zu entsenden (an der er natürlich teilnehmen wollte). Als Zeichner und Photograph dieser Mission hat er das noch weitgehend unveränderte Japan in den ersten Jahren seit der Öffnung des Landes und auch die daraus resultierenden Veränderungen festgehalten.

Durch seine zweimaligen Aufenthalte in diesen entscheidenden Jahren galt er neben Philipp Franz von Siebold als deutscher Japankenner im 19. Jahrhundert. Es waren seine Bilder, die das romantische Japanbild im 19. Jahrhundert geprägt haben. Nach seiner Teilnahme am Bürgerkrieg in den USA diente er noch als amerikanischer Diplomat in Paris und Liverpool und kehrte 1871 nach Dresden zurück, wo er die Herausgabe großer bebilderter Japanwerke vorbereitete. Seine Tochter heiratete 1882 in die Münchner Kunstverlegerfamilie Hanfstaengl, weshalb viele seiner Werke noch heute in München zu finden sind.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder gratis, Nichtmitglieder 5 Euro

Veranstaltungsort

Bibliothekssaal der Staatlichen Münzsammlung München, Residenzstr. 1, 80333 München

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Marienplatz 1 / II, 80331 München, Telefon: <+49 89 221863>, Telefax: <+49 89 2289598>
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