| 独日協会 | Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V. |
Samstag, 07.11.2009 (Beginn: 19:00 Uhr)
Die Koto ist ein Instrument mit 13 Saiten und klingt wie eine Harfe. Frau Yoko Nishi ist eine der herausragenden Koto-Virtuosinnen unserer Zeit.
Die japanische Koto klingt wie eine Harfe, gehört jedoch zur Gattung „Zither“. Ihre traditionell 13 Saiten werden mit Fingerplektren an der rechten Hand gezupft, während die linke Hand die Töne subtil moduliert. Das Instrument stammt aus China und kam seit dem 8. Jh. zunächst in der japanischen Hofmusik zum Einsatz. Erst im 17. Jh. fand es Eingang auch in die populäre Musik. Hier wurde die Koto zu einem bevorzugten Begleitinstrument von Gesang. Rein instrumentale Musik entstand seit Anfang des 20. Jh. Sie bildet heute den Kern des modernen Spielrepertoires der Koto.
Frau Yôko Nishi ist eine der herausragenden Koto-Virtuosinnen unserer Zeit. Sie studierte das Instrument unter Tadao Sawai und Kazue Sawai an der renommierten „Tokyo National University of Fine Arts and Music“. Heute reicht ihr Repertoire von traditionellen Stücken bis hin zu zeitgenössischen Werken von John Cage und Yûji Takahashi sowie gemeinsamen Auftritten und Improvisationen mit westlichen Instrumenten, Schriftstellern und Künstlern. Sie nahm an internationalen Musikfestivals teil, u.a. am „Moers Jazz Festival“ und an „TranSonic 2003“ in Berlin. In jüngster Zeit befasst sie sich auch mit dem Spiel rekonstruierter Musikinstrumente aus der japanischen Antike, die in Konzerten im Nationaltheater Tokyo vorgestellt wurden.
Mitglieder 10 Euro, Nichtmitglieder 15 Euro
DJG in Bayern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt München.
Schirmherrschaft: Japanisches Generalkonsulat München
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