| 独日協会 | Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V. |
Donnerstag, 18.03.2010 (Beginn: 19:00 Uhr)
In diesem witzigen Film geht es um Schülerinnen einer japanischen Highschool, die unversehens die schuleigene Brass Band zur Unterstützung der Baseball Mannschaft ersetzen muss.
Die Yamakawa Highschool hat ein gefeiertes Baseball-Team und eine Brass Band, die die Jungs bei den Spielen anfeuert. Während der Sommerferien fährt die Truppe zu einem Spiel, vergisst aber ihr Essen. Es liegt an den Mathe-Nachhilfe-Schülerinnen um Tomoko Suzuki (Juri Ueno), die Nahrung ins Stadion zu bringen. Doch unterwegs passieren so manche Missgeschicke. Dabei verdirbt das Essen und die Band liegt mit Lebensmittelvergiftung im Spital. Der einzige, der nicht gegessen hat, war der aus reichem Hause stammende Yuta Namakura (Yuta Hiraoka), der eigentlich aus der Band aussteigen wollte. Nun muss er eine neue rekrutieren und spricht mit Mathe-Lehrer Ozawa Tadahiko (Naoto Takenaka) ab, dass seine Schülerinnen zu ihm in die Musikstunde kommen. Neben Saxofonistin Tomoko Suzuki tauchen die rundliche Naomi Drummerin Tanaka (Yukari Toshima), die Außenseiterin Kaori Sekiguchi (Yuika Motokariya) und zwei Punk-Girls (Fumiko Mizuto, Kana Sekine) auf. Sie spielen nicht wirklich überzeugend, doch bald packt sie der Ehrgeiz.
Viele der Darsteller hatten vor dem Film noch nie ein Instrument in der Hand gehalten, dennoch sind alle Stücke im Film von den Schauspielern selbst gespielt. »Swing Girls« war
2004 in Japan ein Kassenschlager und wurde 2005 mit sieben Japanese Academy Awards ausgezeichnet. Und das zu recht, denn "Swing Girls" ist ein Film der Spaß macht. Die jungen Akteure sind allesamt sympathisch und schaffen es, ihre nur holzschnittartig aufgebauten Figuren einigermaßen fassbar zu machen. Wir erfahren nicht viel mehr, als dass Nakamura reich ist, Sekiguchi eine Außenseiterin und dass Suzuki eine witzige Familie hat. Erstaunlicherweise braucht es gar nicht mehr, denn wichtiger als der Background der Charaktere ist ihr internes Zusammenspiel.
In dem Film geht darum, mit unseren Außenseitern mitzufiebern, mitzulachen und letztendlich sich mit ihnen zu freuen. Nach diesem Konzept punktet "Swing Girls" auf der ganzen Linie. Die Musik reißt mit, die Personen sind liebenswert, das Erzähltempo flott, die Hindernisse witzig und manche kleine Episode ist unverfälscht amüsant.
Der Film wird gemeinsam mit der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig gezeigt mit Unterstützung des japanischen Kulturinstituts in Köln.
Japanisch mit deutschen Untertiteln.
Eintritt frei.
DJG in Bayern e.V. in Zusammenarbeit mit des japanischen Kulturinstituts in Köln.
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