独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Vortrag: Mit Zither und O-Daiko
(Ein Bayer in Japan)

Donnerstag, 14.10.2010 (Beginn: 19:00 Uhr)

Carl Orff: Die Carmina Burana haben ihn berühmt gemacht; und der einleitende Chorsatz dieses Werks, O Fortuna, ist, nicht zuletzt durch die Verwendung in der Populärmusik, in Aller Munde. Ausgangspunkt dieses international meistaufgeführten Chorwerks des 20. Jahrhunderts ist Bayern: Carmina Burana – Lieder aus Benediktbeuern.

In diesem, 1937 uraufgeführten Werk, vertonte der bayerische Komponist Liedtexte in lateinischer, mittelhochdeutscher und altfranzösischer Sprache. Und im Verlauf seines Lebens kam er auch immer wieder auf diese Sprachen zurück, beispielsweise in Comoedia de Christi Resurrectione (Ein Osterspiel, 1955) oder in De temporum fine comoedia (Das Spiel vom Ende der Zeiten, 1973). Allerdings wurde Orff auch noch von anderen Sprachen zu Werken inspiriert: so etwa von Andreas Schmellers „Bayerischem Wörterbuch“ (das 1947 in Die Bernauerin einfloss) oder von der antiken Aischylos-Tragödie Prometheus (die der Komponist in den sechziger Jahren in der griechischen Originalsprache vertonte).

Bayern und das antike Griechenland, bayerischer Volksglaube und griechisches Universaldenken sind gewiss zwei Eckpfeiler des Komponisten. Allerdings beschäftigte sich Carl Orff – noch lange vor den genannten Werken und Zeit seines Lebens immer wieder – intensiv mit der japanischen Kultur. Ja, sie war gewissermaßen sogar End- und Ausgangspunkt für sein gesamtes Schaffen: In seinem letzten Werk verwendete er japanische Musikinstrumente, und sein erstes Bühnenwerk (Gisei – Das Opfer) basiert auf dem altjapanischen Drama Terakoya – Die Dorfschule. Die erst jüngst erfolgte Uraufführung dieses Orff-Einakters soll Auslöser dafür sein, den Einfluss der japanischen Kultur auf Werk und Leben des Komponisten näher zu betrachten.

Vortrag mit Musik- und Filmbeiträgen von Herrn Johannes Schindlbeck, M.A. Herr Schindlbeck hat Theaterwissenschaften studiert und ist seit zehn Jahren am Orff-Zentrum in München tätig.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder gratis, Nichtmitglieder 5 Euro

Veranstaltungsort

Staatliche Münzsammlung München, Residenzstr. 1, 80333 München

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Marienplatz 1 / II, 80331 München, Telefon: <+49 89 221863>, Telefax: <+49 89 2289598>
E-Mail: <djg-muenchen@t-online.de>, Internet: <http://www.djg-muenchen.de/>
Bürozeiten: Montags und Donnerstags jeweils von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr

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