独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Vortrag: Als Tokyo noch Edo war: Ein Tag im Leben der Bürger von Edo um das Jahr 1800
(Vortrag von Prof. Dr. Peter Pörtner)

Mittwoch, 17.11.2010 (Beginn: 19:00 Uhr)

Der Vortrag versucht auf möglichst plastische Weise – mit Bildern und Klängen – einen Einblick in das Leben der Stadtbürger von Edo vor etwa 200 Jahren zu geben und dabei zu vermitteln, wie reich, geschäftig, aber auch aufreibend der Alltag in einer der größten Welt-Metropolen in der Vormoderne war.

„Als Tokyo noch Edo war“

Edo, veraltet auch Jedo, Yedo und Yeddo, ist der frühere Name der japanischen Hauptstadt Tokio. Es war der Sitz des Tokugawa-Shōgunats, das Japan von 1603 bis 1868 beherrschte, und gab dieser Periode der japanischen Geschichte den Namen Edo-Zeit. Der Standort der Stadt, heute bekannt als Bucht von Tokio, war schon seit einigen Jahrhunderten besiedelt, als Ōta Dōkan 1457 hier die Burg Edo errichtete. 1590 übernahm Tokugawa Ieyasu im Rahmen eines Gebietsabtausches die Herrschaft über die nordöstlichen Provinzen Honshūs und machte Edo zu seinem Hauptsitz. Nachdem er in der Schlacht von Sekigahara alle Konkurrenten um die Herrschaft über Japan besiegt hatte, wurde er 1603 vom Tennō zum Shōgun ernannt. Edo wurde Regierungssitz und damit politisches Zentrum Japans, Kyōto blieb als Residenzstadt des Tennō formelle Hauptstadt des Landes.

Um die Macht zu festigen, wurde sankin kōtai erlassen. Diese Bestimmung verpflichtete alle Daimyō (Feudalherren), in regelmässigen Intervallen dem Shōgun ihre Aufwartung zu machen sowie eine ständige Residenz in Edo zu unterhalten, wo auch stets Teile ihrer Familie und deren Gefolge als Geiseln des Shōguns leben mussten. Das brachte viel Kapital in die Stadt und zog Händler und Handwerker an. Edo wuchs daraufhin beständig und aus dem relativ unbekannten Fischerdorf von 1457 wurde 1721 die - mit einer Million Einwohner - größte Stadt der Welt. Der Vortrag versucht auf möglichst plastische Weise – mit Bildern und Klängen – einen Einblick in das Leben der Stadtbürger von Edo vor etwa 200 Jahren zu geben und dabei zu vermitteln, wie reich, geschäftig, aber auch aufreibend der Alltag in einer der größten Welt-Metropolen in der Vormoderne war.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder gratis, Nichtmitglieder 5 Euro

Veranstaltungsort

Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ), 80799 München, Amalienstr. 38

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

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