独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Die Privatisierung der japanischen Staatsbahn
(Ein Vortrag von Gregor Leister)

Dienstag, 08.05.2012 (Beginn: 19:00 Uhr)

Wer den japanischen Eisenbahnverkehr erlebt, kommt ins Staunen. Insbesondere in den Ballungsräumen werden schier unvorstellbare Massen an Personen transportiert. Trotz des enormen Fahrgastaufkommens und dichter Takte im Nah- und Hoch-geschwindigkeitsverkehr sind Verspätungen selten oder nur minimal. Selbst mit widrigen Umständen wie Taifunen, Erdbeben, dem berühmten „Laub auf den Schienen“ und den leider auch häufigen Selbstmorden scheinen die japanischen Eisenbahnen besser fertig zu werden als man dies in Europa gewohnt ist. Dazu kommt eine bemerkenswert hohe Qualität, was Sauberkeit, Service und Freundlichkeit, aber auch Anschluss der ländlichen Peripherie anbelangt.

Was heute gemeinhin bestaunt und bewundert wird, stellte sich noch vor wenigen Jahr-zehnten völlig anders dar. Die Bahn war wegen ihrer Unzuverlässigkeit, den häufigen, teils mehrere Tage dauernden Streiks, den verschmutzten und stinkenden Fahrzeugen und später auch wegen ihrer jährlichen Fahrpreiserhöhungen unbeliebt. Seit Privatisierung und Aufspaltung der Staatsbahn am 01.April 1987 hat sich das Gesicht der Eisenbahn in Japan vollständig gewandelt. Die sieben Eisenbahngesellschaften bieten ein hohes Maß an Qualität bei gleich bleibenden Fahrpreisen und erschließen trotzdem auch noch ländliche Gebiete. Die japanischen Eisenbahnen haben eine Vielzahl an Innovationen und eine enorme Fahrzeugvielfalt hervorgebracht und verkehren im Hochgeschwindigkeitsverkehr seit 48 Jahren ohne einen einzigen tödlichen Unfall und mit einer durchschnittlichen Verspätung von nur 6 Sekunden.

Wie hat man es in Japan geschafft, einen maroden Staatsbetrieb in mehrere erfolgreiche Unternehmen umzuwandeln? Wie hat man dort sichergestellt, dass die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichem Schienenverkehr nicht einzig Gewinninteressen unterworfen wird? Welche Parallelen können zur Entwicklung in Deutschland gezogen werden? Können auch für Deutschland Erkenntnisse aus den japanischen Erfahrungen gewonnen werden? Diesen und weiteren interessanten Fragen wird in dem Vortrag nachgegangen.

Eintritt / Teilnahmegebühr

für Mitglieder der DJG in Bayern e.V. frei, Nichtmitglieder: € 5,00

Veranstaltungsort

Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaften (IBZ), Amalienstr. 38, München

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Marienplatz 1 / II, 80331 München, Telefon: <+49 89 221863>, Telefax: <+49 89 2289598>
E-Mail: <djg-muenchen@t-online.de>, Internet: <http://www.djg-muenchen.de/>
Bürozeiten: Montags und Donnerstags jeweils von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr

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