独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Ausstellung/Veranstaltungsreihe der DJG in Bayern e.V.

Ausstellung "Weltkulturerbe in Japan"
(Photographien von Kazuyoshi Miyoshi)

Do., 28.03.2013  —  Sa., 04.05.2013

Seit im Jahr 1972 die Generalkonferenz der UNESCO die Internationale Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt verabschiedet hat, wurden zahlreiche Zeugnisse der menschlichen Kultur sowie großartige Naturschauplätze unter diesen Schutz gestellt. Japan verfügt heute über vierzehn derartige Welterbestätten, wovon elf zum Kulturerbe, drei zum Naturerbe gehören.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V. zeigt in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt München nun 67 großformatige Photographien in einer Ausstellung. Alle sind Zeugnisse der einzigartigen Kultur und der reichen Natur des Inselreiches. Grandiose naturbelassene Landschaften, künstlerisch herausragende Bauwerke wie die Burgen, buddhistische Tempel und shintoistische Heiligtümer sowie historische Gartenanlagen werden dem Betrachter präsentiert.

Bauernhäuser im Gasshö-Stil mit tiefen Dächern gegen die Schneemassen des Nordens bezeugen den zähen Kampf der Landbevölkerungum das tägliche Überleben. Dazu trugen vor allem die Frauen bei, die in den Dachböden ihre Seidenraupenzucht betrieben. 1995 wurden gleich drei dieser Dörfer auf die Welterbeliste gesetzt. Eine 400 Jahre alte Silbermine im Norden der Präfektur Shimane ist als Relikt der frühen Industrialisierung Japans unter Schutz gestellt worden. Auch ein erschütterndes Zeugnis wie der „Atombombendom“ von Hiroshima zählt heute zum Weltkulturerbe.Er war ursprünglich das im Jahr 1915 fertig gestellte Gebäude der Industrie- und Handelskammer der Präfektur Hiroshima, das am 6. August 1945 durch die erste Atombombe bis auf das Stahlskelett zerstört wurde.

Ein großer Teil der Photographien zeigt die historischen Tempelanlagen, für die Japan berühmt ist. Einige dieser Tempel und Gärten stammen aus der frühen Zeit Japans; ein Beispiel ist die
„Phönix-Halle“ des Byödö-in vom Beginn des 11. Jahrhunderts. Burgen erzählen dagegen von der Entwicklung und Herrschaft des Kriegeradels. So stammt die Burg von Himeji in der Präfektur Hyögo von 1580. Wegen ihrer schneeweißen Mauern und der geschwungenen Dächer wird sie auch als „Weiße-Reiher-Burg“ bezeichnet.

Die 67 großformatigen Photographien der Ausstellung geben damit einen Überblick über die eindrucksvollsten Orte Japans. Viele, wie der „leere“ Steingarten des Ryöanji-Tempels in Kyöto, sind auch Höhepunkte bei touristischen Reisen. Alle Photographien stammen von Kazuyoshi Miyoshii, geboren 1958 in der Präfektur Tokushima.

Einen ersten Einblick in die Ausstellung erhalten Sie, wenn Sie das kurze anlässlich der Eröffnung gedrehte Video bei Youtube ansehen (ca. 4 Min).

Die Ausstellung ist eine Leihgabe des Japanischen Kulturinstituts (The Japan Foundation)

Eintritt / Teilnahmegebühr

kostenlos,eEine Broschüre mit Photographien und Erläuterungen kann zum Preis von 1,50 Euro bei der Garderobe im Gasteig erworben werden

Veranstalter

DJG in Bayern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt München.
Leihgabe des Japanischen Kulturinstituts Köln

Veranstaltungsort

Glashalle des Gasteig, 1. Obergeschoß, München, Rosenheimer Str. 5

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

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