独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Vortrag: Sugihara Chiune: Ein japanischer Diplomat in Kaunas, Litauen, rettet mehreren tausend polnischen Juden das Leben
(Vortrag von Frau PD Dr. Renate Syed)

Montag, 10.06.2013 (Beginn: 19:00 Uhr)

Der japanische Diplomat Sugihara Chiune (1900-1986) war Vize-Konsul in Kaunas, Litauen, das von den Sowjets besetzt war. Zwischen Juli und August 1940 stellte Sugihara zahlreichen Juden, die vor den Nationalsozialisten aus Polen geflohen waren, entgegen den Anweisungen seiner Regierung Transitvisa für Japan aus und rettete sie damit vor dem Zugriff der Russen und Deutschen. Die Zahl der ausgestellten Visa ist unsicher, es sollen über 2000 gewesen sein. Die Zahl der geretteten Juden ist um vieles höher, da die einzelnen Visa für mehrere Personen galten. Die meisten Juden flohen in der Transsibirischen Eisenbahn über die Sowjetunion nach Kobe in Japan und fort dort nach Shanghai und an zahlreiche andere Orte der Welt.

Sugihara Chiune in seiner Funktion als japanischer Diplomat

In Japan blieb Sugihara umstritten; er musste den diplomatischen Dienst verlassen. Israel aber ehrte ihn als „Gerechter unter den Völkern“.

Der Vortrag will zum einen den Menschen Sugihara und sein Handeln darstellen, zum anderen den Weg eines Flüchtlings von Kaunas nach Kobe aufzeigen.

Dr. phil. habil. Renate Syed ist Privatdozentin am Institut für Indologie der Universität München. Sie hat Indologie, Sinologie und einige Semester Judaistik studiert. Sie beschäftigt sich seit längerem mit der Geschichte des Nationalsozialismus.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder frei, Gäste 5 EUR.

Veranstaltungsort

Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft, Amalienstr. 38, 80799 M√ľnchen

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Marienplatz 1 / II, 80331 München, Telefon: <+49 89 221863>, Telefax: <+49 89 2289598>
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