独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Rikuzentakata nach dem Tsunami — Life in Rikuzentakata: An Update on Post-Disaster Life
(Bericht von Frau Amya Miller, PR-Beraterin der Stadt Rikuzentakata)

Montag, 30.06.2014 (Beginn: 19:00 Uhr)

Die Stadt Rikuzentakata in der Präfektur Iwate gehört zu den am schwersten vom Tsunami am 11. März 2011 (am „3/11“) getroffenen Städten. Knapp 10% der ca. 25.000 Einwohner zählenden Stadt starben durch die Katastrophe oder sind seither vermisst. Der Tsunami riss nicht nur den Großteil der Stadt mit sich, sondern auch den aus 70.000 Bäumen bestehenden Wald am Meeresstrand – bis auf einen einzigen Baum! Diese Pinie wurde für die Stadt, ja für ganz Japan zu einem Symbol der Hoffnung („kibo no matsu“ oder „Baum der Hoffnung“) auf den Wiederaufbau.

Pinie als einzig "Überlebender" der Tsunami-Katastrophe von 2011

Das Spendenkomitee der DJG in Bayern hatte schon früh nach der Dreifachkatastrophe beschlossen, Waisenkinder zu unterstützen. Nach einem Besuch von Frau Morita-Strotbek im Katastrophengebiet wurde entschieden, die Waisenkinder in zwei vom Tsunami besonders zerstörten Städten, Rikuzentakata und Higashi-Matsushima zu unterstützen. Von der Gesamtsumme der Spendeneinnahmen in Hōhe von 222.246,81 EUR gingen fast 150.000 EUR an Waisenkinder in Rikuzentakata. An Ostern 2012 konnte der Präsident der DJG in Bayern, Dr. Oliver Schön, die Spendengelder in beiden Städten überreichen. Ausführliche Berichte zu der Spendenaktion der DJG in Bayern finden sich u.a. in den Kaihô 3/2012 und 1/2013.

Die Amerikanerin Amya Miller ist in Japan geboren und aufgewachsen. Sie hat über 20 Jahre in Japan gelebt und spricht fließend Japanisch. Danach hat sie viele Jahre in Boston als Übersetzerin, Beraterin und Verbindungsperson zu Japan gearbeitet. Nach der Dreifachkatastrophe hat sie sich bereits Ende März 2011 entschlossen, für 2 Monate als Freiwillige nach Tohoku zu gehen, um beim Wiederaufbau zu helfen. Aufgrund ihrer Arbeit wurde sie dann von der Stadt Rikuzentakata als globale PR-Direktorin angestellt.

Frau Miller wird eine Botschaft von Bürgermeister Futoshi Toba von Rikuzentakata überbringen und über die Situation direkt nach der Katastrophe berichten, ebenso wie über den Stand des Wiederaufbaus und das Leben heute. Sie wird ihren Bericht in Englisch machen. Fragen können jedoch auch in Deutsch und Japanisch gestellt werden.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder der DJG frei, Gäste 5,- EUR.

Veranstaltungsort

Bibliothekssaal der Staatlichen Münzsammlung, Residenz, Residenzstr. 1 (Eingang Kapellenhof, rechts von der Hofapotheke)

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Marienplatz 1 / II, 80331 München, Telefon: <+49 89 221863>, Telefax: <+49 89 2289598>
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