独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

Startseite」   「Veranstaltungen」   「Wir über uns」   「Mitgliedschaft」   「Links」   「Impressum/Kontakt

DJG-Logo und Banner

Programmvorschau」  Archiv  「Business-Luncheons」  「Haiku-Kreis」  「Stammtisch」  「Gesprächskreis」  「Externes

Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Die Japan-Sammlung des „Museums Fünf Kontinente“
(Ein Lichtbilder-Vortrag von Dr. Bruno Richtsfeld, Leiter der Abteilung Inner-, Nord- und Ostasien, des Museums Fünf Kontinente)

Dienstag, 02.12.2014 (Beginn: 19:00 Uhr)

Nicht nur die Japan-Sammlung auch die Entstehung eines Völkerkundemuseums in München ist untrennbar mit Philipp Franz von Siebold verbunden. Dieser schlug bereits 1835 in einem noch erhaltenen Schreiben König Ludwig I. von Bayern vor, in München ein solches Museum zu begründen, für das er Dubletten seiner in Leiden (Niederlande) aufbewahrten Sammlung von seiner 1. Reise zur Verfügung stellen wollte. Erst 1862 berief König Maximilian II. Joseph (reg.: 1848-1864) Moritz Wagner (1813-1887) zum ersten Konservator der ethnographischen Sammlungen des Staates, die 1868 in einem eigenen Gebäude, den Sälen der Nördlichen Hofgartenarkaden zusammengeführt wurden. Wagner wiederum holte von Siebold und die Sammlung von seiner 2. Japanreise (1859-1862) mit Unterstützung des bayerischen Königs nach München. Von Siebold stellte sie 1866 noch selbst in den Räumen der Nördlichen Hofgartenarkaden auf, verstarb dann aber überraschend im selben Jahr. Seine 1874 angekaufte Sammlung ist der Grundstock der Japan-Sammlung des Museums und bildet bis heute ihr Herzstück. Die Sammlungen, die in den folgenden Jahren für das Museum zusammengestellt und ins Museum kamen, waren zum Teil gezielt als Ergänzungen der Sieboldschen Bestände in Auftrag gegeben, darunter auch Objekte, die seine Söhne Alexander und Heinrich beigesteuerten.

Philipp Franz von Siebold

Erst ab den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts verliert die Sammlungstätigkeit zunehmend den Bezug zu dem Sieboldschen Bestand. Viele Stücke werden nun auch auf dem Kunstmarkt erworben, oder von Sammlern, die sich zwar für japanische Kunst und Volkskunde interessierten, nicht aber im Lande selbst sammeln konnten.

Der Vortrag spannt einen Bogen von den Anfängen der Japan-Sammlung bis in die neueste Zeit und berichtet von den verschiedenen Sammlungsansätzen im Laufe von eineinhalb Jahrhunderten.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder der DJG frei, Gäste 5,- EUR

Veranstaltungsort

Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft, Amalienstr. 38, 80799 M√ľnchen

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Marienplatz 1 / II, 80331 München, Telefon: <+49 89 221863>, Telefax: <+49 89 2289598>
E-Mail: <djg-muenchen@t-online.de>, Internet: <http://www.djg-muenchen.de/>
Bürozeiten: Montags und Donnerstags jeweils von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Valid HTML 4.01 Strict (W3C)  ~  Valid CSS  ~  W3C-WAI WCAG 1.0 Level Triple-AAA conformant  ~  Notepad Logo  ~  Unicode Logo  ~  「Site Map