独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Wie Hokusai die westliche Malerei kennen lernte
(Ein Lichtbildervortrag von Dr. Andrea Hirner)

Mittwoch, 01.07.2015 (Beginn: 19:00 Uhr)

Der Beitrag von japanischen Holzschnitten, Gegenständen und Kleidung beim Aufbruch des Westens in die Moderne ist nicht zu unterschätzen. Aber bereits vor 100 Jahren beschäftigten sich japanische Wissenschaftler und Künstler mit dem fremden Westen. Die Importe von Büchern und Bildern durch die holländischen Kaufleute auf Deshima im Hafen von Nagasaki machten das möglich. Dies war die zweite Begegnung nach der Zeit der katholischen Missionare, die bereits westliche Wissenschaft und westliche Malerei mitgebracht hatten.

Seit der Shōgun Yoshimune um 1720 Import und Besitz von holländischen Büchern erlaubt hatte, nannte man das „Holländische (d.h. westliche) Wissenschaft“ und „holländische Malerei“, und zahlreiche Maler beschäftigten sich mit den ungewohnten Vorbildern. Wir sprechen immer von einem „abgeschlossenen“ Japan der Vor-Meiji-Zeit. Tatsächlich durfte kein Japaner das Land verlassen. Umso stärker waren sie daran interessiert, was sich im fernen Westen abspielte, und was das für Japan bedeuten konnte.

Der Besitz von Teleskopen, Mikroskopen und anderen mechanischen Produkten war wertfrei und deshalb ohne Problem, ebenso wie in der Meiji-Zeit. Schwieriger war zu verstehen, welche westlichen Werte für Japan gut sein konnten. Und dazu gehörte auch die darstellende Kunst.

Auch Katsushika Hokusai kannte Holländer persönlich, beschäftigte sich mit den Grundlagen der westlichen Malerei und probierte Ölfarben aus. Er integrierte auch einiges in sein eigenes Werk und schuf „westliche“ Bilder. Und doch kehrte er zum Ende seines Lebens zu seinen japanischen Quellen zurück, weshalb er dann in Frankreich als Meister der japanischen Ästhetik entdeckt und gefeiert wurde.

Anhand zahlreicher Bilder soll diese Entwicklung in Japan aufgezeigt werden, die weniger bekannt ist als der „Japonismus“ im Westen.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder frei, Gäste: € 5,00

Veranstaltungsort

Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft, Amalienstr. 38, 80799 M√ľnchen

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

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