独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
in Bayern e.V.

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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Die deutsche Berichterstattung über die japanische Erdbebenkatastrophe
(Ein kritischer Nachtrag von Prof. Dr. Peter Baron)

Montag, 13.07.2015 (Beginn: 19:00 Uhr)

Die Erdbebenkatastrophe, die am 11. März 2011 den japanischen Nordosten im Gebiet von Tohoku heimsuchte, ist als „Higashi-Nihon daishinsai“ (die große ostjapanische Erdbebenkatastrophe) in die japanische Geschichte eingegangen. In Deutschland dagegen besetzt das Schlagwort „Fukushima“ diese Katastrophe. Was ist die Ursache für diese völlig verschiedene Sichtweise, die für die deutsche Energiepolitik eine bis dahin unerwartete radikale Wende brachte? In dem Vortrag werden Reaktionen und Berichterstattung deutscher Beamten in Japan nach dem Erdbeben und ihre Folgewirkungen beschrieben.

Ausführlich eingegangen wird ebenso auf die deutsche Medienberichterstattung, die ihrerseits einen prägenden Einfluss auf die deutsche Meinungsbildung nahm. Im Gegensatz hierzu stand häufig, was und wie ansässige deutsche Wirtschaftsvertreter an ihre Zentralen berichteten und was deutsche Staatsbürger an ihre Familien und Freunde in Deutschland übermittelten. Prof. Baron hat das Erdbeben in seinem Wohnort Tokyo erlebt und blieb auch nach der Katastrophe in Japan. Als aktiver Insider der German Community vor Ort nahm er intensiv an der Kommunikation untereinander und an den Bewertungen zur Lage teil. Seine Erlebnisse dienen ihm auch als Fallbeispiel zum Thema „Medienberichterstattung zu wichtigen Themen“.

Prof. Dr. rer. pol. Peter P. Baron, verheiratet, 4 Kinder, Dipl. Volkswirt (Universität Bonn) war jahrzehntelanger Landeschef der Bayerischen Vereinsbank (heute HypoVereinsbank) in Japan. Ab 2008 leitet er bis heute japanische Tochtergesellschaften verschiedener deutscher Unternehmen als Interim-Manager. Er war Vorstandsmitglied bei zwei verschiedenen börsennotierten japanischen Unternehmen im Interesse der deutschen Anteilseigner. Er ist Honorarprofessor der Gerhard Mercator Universität, Duisburg (heute Universität Duisburg-Essen) und war 2003-06 Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan. Seit Jahren lebt er sowohl in Tokyo als auch in München.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Mitglieder frei, Gäste 5,- EUR

Veranstaltungsort

Bibliothekssaal der Staatlichen Münzsammlung, Residenzstr. 1, München

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

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