独日協会 Deutsch-Japanische Gesellschaft
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Tagesveranstaltung der DJG in Bayern e.V.

Die Regenwand weicht (ame agaru)
(Japanischer Spielfilm nach dem Drehbuch von Akira Kurosawa)

Freitag, 05.02.2016 (Beginn: 19:00 Uhr)

Regie: Takashi Koizumi / Buch: Akira Kurosawa/ Kamera: Shoji Ueda / Musik: Masaru Sato
Darsteller: Akira Terao (Ihei Masawa), Yoshiko Miyazaki (Tayo Misawa), Shiro Mifune (Fürst Shigeaki)
Spieldauer: 91 Min. / Herstellung: Japan 2000 / Sprache: Originalton mit deutschen Untertiteln

Der Film spielt in Japan im frühen 18. Jahrhundert, irgendwann in der Kyôho Ära: Die Zeit der Kriege ist vorbei und die Menschen sind auf der Suche nach einem besseren Leben. Darunter auch Ihei Misawa, ein armer Samurai ohne Lehnsherrn und seine Frau Toyo, die nur für die Liebe zu ihrem Mann lebt. Die beiden schließen sich einer Gruppe von Reisenden an, die vor dem andauernden Regen Schutz in einer Herberge sucht. Der Regen hat den Fluss in einen reißenden Strom verwandelt und macht ein Überqueren der Furt unmöglich.

Nach ein paar Tagen macht sich in der engen Herberge Anspannung breit und es kommt zu Streit. Um die Menschen miteinander zu versöhnen und ihren Hunger zu stillen - es sind alles arme Leute -, lässt sich Ihei auf eine Wette ein. In der Turnierhalle der nahen fürstlichen Residenz wettet er auf sich selbst, wohl wissend, dass Preiskämpfe einem Samurai verboten sind. Mit dem gewonnenen Geld sorgt er in der Herberge für ein rauschendes Fest. Die Herbergsgäste überschütten Ihei mit Lob und Dank, nur seine Frau Toyo ärgert sich, dass er sich zu einer verbotenen Wette hat hinreißen lassen.

Am nächsten Tag hat der Regen aufgehört. Als Ihei im nahe gelegenen Wald seine Übungen macht, begegnet er zwei kämpfenden Samurai, stellt sich zwischen sie und beendet ihren Streit. Der daimyô, Nagi Izumi-no kami Shigeaki, zu dessen Lehen die beiden Samurai gehören, hat die Szene beobachtet. Beeindruckt von Iheis mutigem und weisem Handeln bietet er ihm die freie Stelle des Schwertmeisters an. Den anderen Samurai am Hofe missfällt, dass keiner von ihnen die Stelle angeboten bekommt, und sie bestehen auf einer Demonstration von Iheis Kampfkünsten.

Nachdem Ihei die besten Kämpfer bei Hofe besiegt hat, tritt der daimyô selbst gegen ihn an. Dabei stößt Ihei ihn aus Versehen in einen Teich - für den daimyô eine peinliche Angelegenheit... Als er von einem der in ihrer Ehre gekränkten Samurais hört, dass Ihei an einem Preiskampf teilgenommen hat, zieht der daimyô sein Angebot zurück. Dem Boten, der die Nachricht überbringt, erklärt Toyo voller Liebe und Stolz: „Wichtig ist nicht, was er getan hat, sondern warum er es getan hat.“ Stolz setzen Ihei und seine Frau ihre Reise fort. Als Shigeaki von Toyos Worten erfährt, lässt er die Pferde satteln...

Der Regisseur Takashi Koizumi, geboren 1944 in Mito, studierte an der Waseda Universität in Tokio. Ab 1970 arbeitete er in verschiedenen Funktionen für Akira Kurosawa , u.a. auch als Regieassistent. Eigenverantwortlich drehte er den Dokumentarfilm Hikari to kaze: portugal no kibatogyu. Ame agaru ist sein Spielfilmdebüt als Regisseur. Das Drehbuch für diesen Film schrieb der japanische Regisseur Akira Kurosawa nach einem Buch von Shûgorô Yamamoto. Die Verfilmung erfolgte erst nach dem Tod von Kurosawa.

In den Notizen, die Kurosawa im Skript für Ame agaru machte, schrieb er: „Dies sollte eine Geschichte sein, die, einmal gesehen, ein Gefühl der Zufriedenheit bereiten sollte. Mit meinem kleinen Mitarbeiterstab und den Darstellern machte ich aus Kurosawas Skript einen Film, wie er ihn sich gewünscht hätte, mit einem Gefühl von Dankbarkeit für sein Meisterstück." (Takashi Koizumi).

Der stimmungsvolle, traumhaft fotografierte Film ist zugleich ein Tribut an den 1998 verstorbenen Kurosawa.

Eintritt / Teilnahmegebühr

Der Eintritt ist frei, Platzkarten sind ab 18 Uhr vor dem Saal erhältlich.

Veranstalter

DJG in Bayern e.V. und Münchner Stadtbibliothek mit Unterstützung des Japanischen Kulturinstituts Köln

Veranstaltungsort

Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig, Rosenheimer Str. 5, München

Inhalt und Layout © Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.

Marienplatz 1 / II, 80331 München, Telefon: <+49 89 221863>, Telefax: <+49 89 2289598>
E-Mail: <djg-muenchen@t-online.de>, Internet: <http://www.djg-muenchen.de/>
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